Güstrower Fortbildungsgesellschaft für Zahnärzte
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Risiken und Komplikationsvermeidung bei der adhäsiven, minimalinvasiven Rehabilitation bruxierender Patienten

Ein Vortragsseminar eines der erfahrensten Referenten zur Thematik

Beschreibung:
Bruxismus

Intention/Kursziel:

Eine zunehmende Zahl von weitgehend vollbezahnten Patienten (mit bisher nicht rekonstruierten Zähnen) weist generalisierte Abrasionen und Bio-Korrosionen (Erosionen) mit exponiertem, hypersensiblem Dentin und Verlust der VDO (Vertical-Dimension der Okklusion) auf. Diese Veränderungen können zu fortschreitenden funktionellen, mastikatorischen, phonetischen und ästhetischen Störungen führen. Moderne Technologien und Materialien wie z.B. Lithium-Disilikat-Keramik ermöglichen es uns - auch bei bruxierenden Patienten - diese minimalinvasiv zu rehabilitieren. Die Seitenzahnbereiche werden in der Regel mit adhäsiv befestigten monolithischen LS2-Restaurationen minimalinvasiv als okklusale Veneers (Kauflächenveneers) oder Teilkronen rekonstruiert. Die Frontzähne werden ebenfalls mit adhäsiv befestigten monolithischen Lithium-Disilikat-360°-Veneers (Kronen mit einer Schichtstärke von 0,3 bis 0,4 mm), Teilkronen oder Veneers rekonstruiert.
Im Gegensatz zu althergebrachten Materialien wie
- Gold, welches sich bei Interferenzen verformt, bis zur Perforation
- Metallkeramik, welche bei Interferenzen chippte
sind moderne Materialien wie Zirkonoxid, aber auch Lithium-Disilikat praktisch unzerstörbar. Daher sind die Anforderungen, welche eine Rehabilitation mit diesen Materialien an uns stellt, in Hinsicht auf die statische, aber ganz im Speziellen auf die dynamische Okklusion extrem hoch.

Speziell bei parafunktionierenden Patienten muss der Einfluss der hohen Kräfte bei der Rekonstruktion berücksichtigt werden. Selbst individuell einstellbare Artikulatoren sind nicht in der Lage, Bewegungen und Verbiegung der Mandibula bei parafunktionellen Aktivitäten wiederzugeben. Es wird ein praxisgerechtes Verfahren auf der Basis von Funktionswachs, Zirkongerüsten und Presskeramik vorgestellt, welches eine erfolgreiche Wiederherstellung des Kauorganes gewährleistet.

Diese Vortragseminar mit vielen Fallbeispielen richtet sich an alle zahnärztlichen Kollegen/zahnärztliche Kolleginnen und Zahntechniker/Innen, welche erfolgreich wirklich minimalinvasive Techniken optimieren wollen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der perfekten Kommunikation zwischen Praxis und Labor um die Fehlerquote zu minimieren und Langzeiterfolge zu garantieren. 

 

       
Kurszeit: 9.00 Uhr - 17.00 Uhr Kurs Stunden: 8
  max. Teilnehmer: -
Fortb. Punkte: 8 Referent: Dr. Diether Reusch
       
Kursort: Gremmelin bei Güstrow
   
Zielgruppe: Zahnärztinnen und Zahnärzte, Zahntechnikerinnen und Zahntechniker
Vorkenntnisse: -keine-
       
Hinweise:

Im Kurspreis sind die Tagungsversorgung und ein Mittagsimbiss enthalten. Nach Anmeldung gehen Ihnen eine Anmeldebestätigung und ca. 6 Wochen vor dem Kurs eine Rechnung zu. Für alle weiteren Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

 

       

Preis inkl. MwSt: 490,- EUR  In den Warenkorb
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